Rollenlänge ca. 21m,
Rollenbreite von 3 – 110 mm
Das Blattgold ist auf einer ca. 21 m lange Kunststoff- oder Seidenpapierrolle aufgelegt und aufgepresst. Die Rollenbreite ist wählbar zwischen 3 mm bis 110 mm. Rollengold eignet sich zur Vergoldung mit Kölner Instacoll System oder Ölvergoldung von Leisten, glatten und ebenen Flächen wie Rahmen oder Schriften (auch bei leichten Wölbungen). Rollen bis zu ca. 50 mm Breite können mit dem Abrollapparat verarbeitet werden.
Rollengold zwischen Scheiben
Rollengold, 3mm breit
zwischen zwei Plastikscheiben
für die Pralinenherstellung und Gastronomie
| Art.Nr. | Bezeichnung | Bild |
| 120-10270 | Pralinengold, per Rolle (3 mm breit, ca. 21m lang) |
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| 215-10280 | Abrollapparat für Rollengold |
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| 215-10290 | Abrollapparat für Pralinengold (ohne Pralinengold) |
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Gebrauchsanleitung zum Apparat für Rollengold
Zu Beginn nimmt man die beiden Stellschrauben, die Feder und die Deckplatte ab.
Anschließend steckt man die ungeöffnete Goldrolle X auf die mittlere Achse A. Auf die vordere Achse B setzt man eine der Breite der Goldrolle genau entsprechende Führungsrolle Z , welche in der jeweiligen Breite beigelegt wird. Dann fügt man die Deckplatte D wieder in den Apparat ein und setzt die Feder F auf die Achse A und danach auf jede Achse eine Stellschraube E. Die Schrauben sind soweit anzuziehen, dass die Deckplatte D unter leichtem Druck steht. Erst jetzt öffnet man den Papiervorlauf der Goldrolle X mit einem spitzen Gegenstand, zieht das Papierband zwischen den beiden Rollen heraus und klebt es sorgfältig auf die entgegen gesetzte Seite der Führungsrolle Z fest.
Nun rollt man die Papierschutzschicht der Goldrolle auf die Führungsrolle, indem man über den Arbeitstisch fährt. Hierbei stellt man die Stellschrauben so ein, dass sich die Rollen mit der gewünschten Leichtigkeit drehen. Sobald das Blattgold auf dem Papierband erscheint, kann die Vergoldung beginnen. Zu beachten ist, dass die ganze Breite der Rolle mit leichtem, gleichmäßigem Druck den zu vergoldenden Gegenstand berührt, so dass das aufgespulte, leere Papier nicht rutschen kann. Wickelt sich das leere Papier schief auf die Führungsrolle, so befestigt man es von neuem. Ist der Apparat außer Gebrauch, so sind die Stellschrauben fest anzuziehen, damit sich die Rolle nicht drehen kann.
Gebrauchsanweisung für den Abrollapparat für Pralinengold (22 Karat) zum Verzieren von Pralinen, Torten u.a.
Vor Gebrauch wird die dafür hergestellte Pralinengoldrolle von 3 oder 4 mm Breite, in den Vergolderapparat eingelegt wie folgt:
Man öffnet den Apparat durch gleichzeitiges Verschieben des Ober- und Unterteiles gegeneinander. Die Goldrolle wird, mit der Aufschrift nach oben, unter leichtem Druck in der runden Öffnung befestigt. Dann wird das Papierband in der Pfeilrichtung über die Spitze des Apparates gezogen und durch den Schlitz des Zahnrädchens geführt. Dieses wird mehrmals gedreht, bis sich das Papierband festklemmt. Um die Einführung der neuen Rolle ohne Goldverlust vornehmen zu können, hast jede Rolle einen unbelegten Papiervorlauf von circa ½ Meter, der keinen Einfluss auf die Blattgoldlänge hat.
Die Goldrolle enthält circa 21 Meter feinstes Blattgold. Davon lassen sich etwa 7000 Goldstückchen abtrennen, indem man das Goldband jeweils ca. 3 mm weiterbewegt.
Man nimmt den Apparat zwischen Daumen und Mittelfinger, während der Zeigefinger auf dem, aus dem Boden des Apparates herausragenden, kleinen Rädchen ruht. Mit dem Zeigefinger wird der Weitertransport des Goldstreifens vorgenommen. Durch jeden Vorschub des Rädchens wird das Papierband, welches den Echtgoldbelag trägt, um eine kleines Stückchen weiterbewegt, so dass man jedes Mal den Goldbelag, der an der Spitze des Apparates erscheint, auf einen beliebigen Gegenstand auftupfen kann. Voraussetzung ist, dass der Gegenstand etwas mehr Klebekraft besitzt, als das Papierband, auf welchem der Goldbelag ruht.
Ist die Rolle verbraucht, so wird der Apparat geöffnet, die verbrauchte Rolle entfernt und eine neue Rolle eingelegt.













